Seniorenarbeitskreis

 

Liebe Kollegin und lieber Kollege,

wir sind ca. 40 aktive Seniorinnen und Senioren der Verwaltungsstelle der IG Metall in Mittelhessen und freuen uns Dich als neue/n Rentner/in oder als Altersteilzeitler/in begrüßen zu können. 

Wir treffen uns in regelmäßigen Abständen, meistens im Bürgerhaus Keinlinden, um über vielfältige Themen, mit denen wir im Alltag konfrontiert werden, zu reden.  Doch nicht nur das, sondern die gemeinsame "Freizeitgestaltung" wie Ausflüge, Betriebsbesichtigungen, Reisen und Feiern gehören ebenfalls dazu. 

In die örtlichen Aktivitäten der Verwaltungsstelle sind wir mit eingebunden. Wir sind 22 Vertreter/-innen in der Deligiertenversammlung. 

Wir freuen uns, wenn wir dein Interesse an der Seniorenarbeit der IG Metall, Verwaltungsstelle Mittelhessen, geweckt haben. Bei Fragen wende dich bitte an.
Regina Meißner, Tel. 0641/93217-17

Arbeitskreis Sucht


Warum wurde der  Arbeitskreis Sucht gegründet?

Sucht ist ein gesellschaftliches Phänomen, das auch vor der Arbeitswelt nicht Halt macht. 
Studien gehen davon aus, dass laut dem aktuellen Drogen- und Suchtbericht hierzulande 
etwa fünf bis sieben Prozent der Deutschen abhängig sind: 
• 5,8 Millionen gelten als süchtige Raucher, 
• 1,4 Millionen sind von Medikamenten abhängig, 
• mehr als 150.000 Bundesbürger brauchen Drogen wie Heroin oder Kokain,
• 1,6 Millionen sind alkoholabhängig wobei weitere 1,7 Millionen Deutsche soviel trinken, dass sie als stark suchtgefährdet gelten. (bei 25% aller Arbeitsunfälle spielt Alkohol eine Rolle)
Fakt ist: Abhängigkeit ist nicht nur ein Problem bestimmter sozialer Schichten – süchtige Menschen     gibt es überall in der Gesellschaft.
Vor dem Hintergrund des gestiegenen Bedarfes qualifizierter Unterstützung wird es unumgänglich, dass sich die Arbeitnehmervertretungen diesem Problem annehmen, denn:
Betroffene gefährden nicht nur ihre eigene Gesundheit, sie gefährden durch die Folgen ihrer Sucht – 
wie z.B. Selbstüberschätzung, verschlechterte Wahrnehmung, Motorik und Reaktionsvermögen – auch ihre Kollegen.

Ziele und Aufgabe des Arbeitskreises

Aus diesem Grund hat sich schon im Jahr 1995 in Mittelhessen nach einer Tagesschulung für Betriebsräte der Arbeitskreis Sucht gebildet. Dieser Arbeitskreis hat sich zur Aufgabe gemacht betriebliche Suchthelfer und Betriebsräte in ihrer betrieblichen Arbeit im Umgang mit dem Thema Sucht zu unterstützen. Der Arbeitskreis Sucht:
• schafft betriebliche Anlaufstellen,
• hilft Betroffenen,
• leitet präventive Maßnahmen ein,
• organisiert Schulungen,
• gestaltet Aktionsprogramme,
• informiert die Belegschaft und sensibilisiert  Vorgesetzte durch            Informationsveranstaltungen im Betrieb, um ein besonderes Verständnis für die Problematik "Alkohol und andere Suchtmittel  am Arbeitsplatz"  zu vermitteln.
• erstellt einen Leitfaden für Vorgesetzte,
• entwickelt eine Betriebsvereinbarung und kontrolliert deren Umsetzung,
• informiert und unterstützt Arbeitnehmervertretungen in BR, JAV oder VK Sitzungen.
 

Was machen wir?

Durch interne und externe Weiterbildung bauen wir unsere Kompetenzen aus.
Dies geschieht u. a. durch:
• den Besuch von Einrichtungen div. Sucht/Reha-Kliniken um damit von Fachkräften über ihre Erfahrungen mit suchtpräventiven Maßnahmen, Projekten, und Aktionen  unterrichtet zu werden, und damit auch die Zusammenarbeit mit beteiligten Personen, Dienste und Institutionen zu verbessern,
• Treffen mit Vertretern von Suchthilfeeinrichtungen um projektorientierte Konzeptionen für Suchtvorbeugende Maßnahmen zu entwickeln,
• Einladungen kompetenter Personen aus den Bereichen Suchtpräventionen und Bekämpfung Illegaler Drogen.

In unseren turnusmäßigen Sitzungen beschäftigen wir uns mit folgenden Themen
• Berichte über Suchtprobleme aus den Betrieben,
• Hilfe bei aktuellen Sucht-Problemfällen in den Betrieben,
• Gemeinsames Erarbeiten von Lösungsvorschlägen, z. B. Aufzeigen von 
  adäquater Hilfe für die Betroffenen mit evtl. Hinweisen auf örtliche Anlaufstellen  der Suchtberatungen,
• Organisieren von Schulungsveranstaltungen für den Arbeitskreis,
• Weitervermittlung von Fachwissen an interessierte Teilnehmer in Tagesschulungen.

 Komm vorbei - mach mit!

Der Arbeitskreis will das Verständnis für Suchtkranke in der Arbeitswelt verbessern und ihre Ausgrenzung verhindern. 
Dafür braucht der Arbeitskreis Personen die sich diesem Ziel verpflichtet sehen. 
Sucht ist eine Erkrankung, die gemeinsam überwunden werden kann. 
Die Themen der Zukunft sind zum Beispiel der Ausbau der Prävention und der Hilfen.
Wir freuen uns über jeden der in dem Arbeitskreis mitarbeiten möchte.
Früher oder später werden alle Betriebsräte, JAV´ler oder Vertrauensleute mit dem Problem konfrontiert. 
Deshalb freuen sich die Kolleginnen und Kollegen die sich heute schon regelmäßig treffen auf jeden/jede der/die aktiv mitarbeiten will, oder auch nur mal vorbei kommt weil Informationen oder auch Unterstützung gebraucht werden. 

Wir treffen uns im Büro der IG Metall Mittelhessen in der Cranachstrasse 2, 35396 Gießen
Immer um 17.00 Uhr zu folgenden Terminen im Jahr 2012     

31.01.2012
13.03.2012
17.04.2012
29.05.2012
26.06.2012
14.08.2012
11.09.2012
09.10.2012
13.11.2012
18.12.2012

IG Metall vor Ort

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Newsticker

IG Metall Kampagnen

Anti-Atomkraft-Demos

Anti-Atom-Demos am 28. Mai

Am 28. Mai 2011 finden in 21 deutschen Städten Großdemonstrationen gegen Atomkraft statt. Im Bezirk sind Demonstrationen in Frankfurt, Erfurt, Mainz und Koblenz.

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Spendenaufruf

Katastrophe in Japan

Die IG Metall ruft zur Solidarität auf und bittet um Spenden für die Menschen in Japan. Wir freuen uns über jede Spende und sorgen dafür, dass das Geld die betroffenen Gewerkschafter und ihre Familien erreicht und dort verwendet wird, wo Hilfe am nötigsten ist. Bitte überweisen Sie Ihre Spende für die Menschen in Japan an:

Kontoinhaber: IG Metall
BLZ 500 500 00, Helaba
Kontonummer 1040
Spenden-Stichwort: "Japanspende"

Die IG Metall sammelt das Geld und wird es nach Japan überweisen. Spendenquittungen können nicht ausgestellt werden.

Mehr Informationen: igmetall.de