Bezirksjugendkonferenz vom 19.-20.03.2012 in Landau

Unter dem Motto „Du bist ein Teil vom Ganzen“ fand vom 19.-20. März die Bezirksjugendkonferenz in Landau statt. Mit dabei waren natürlich auch Delegierte aus Mittelhessen. In den zwei Tagen wurden die Weichen für die Arbeit der IG Metall-Jugend im Bezirk Frankfurt für die nächsten vier Jahre gestellt. Die Konferenz sendete dabei ein eindeutiges Signal für die unbefristete Übernahme der Azubis nach der Ausbildung!


Jetzt gilt es, die unbefristete Übernahme in der M+E Tarifbewegung 2012 durchzusetzen! Macht mit! Kämpft für eure Zukunft!  

OJA Klausurwochenende

Vom 13.-15. Januar 2012 hat der Ortsjugendausschuss Mittelhessen sein Klausurwochenende in Gladenbach abgehalten. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Planung der zukünftigen Arbeit des OJA, der Tarifrunde 2012 in der M + E,  Delegierte für den Bezirksjugendausschuss zu wählen und die Terminplanung für das Jahr 2012. In lockerer, aber auch sehr produktiver Atmosphäre haben die jungen Kolleginnen und Kollegen die Weichen für ihre weitere Arbeit im OJA gestellt. 

Neben der Ortsjugendkonferenz am 14. Februar 2012 sind zahlreiche Aktionen zum 1. Mai, zur Begrüßung der neuen Azubis im August und September, eine Nikolausaktion oder das Bezirksjugendzeltlager in Mellnau geplant. 

Für weitere Informationen über den OJA, Termine, etc. kontaktiert bitte den Jugendsekretär der Verwaltungsstelle Mittelhessen:

Tobias Götz
IG Metall VS Mittelhessen
Jugendsekretär
Tel.:  0641 93217 18
Mobil: 0176 968 268 32
Email: tobias.goetz(at)igmetall.de

VS Mittelhessen in Köln

Laut und Stark für die Perspektiven und die Zukunft der jungen Generation

Laut und Stark. Ganz nach dem Motto begingen bei strahlendem Sonnenschein 20000 junge Metallerinnen und Metaller am 1. Oktober den großen Jugendaktionstag der IG Metall in Köln. Sie demonstrierten für berufliche Sicherheit, Perspektiven und besonders für die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung. Mittendrin dabei waren 91 Kolleginnen und Kollegen aus der VS Mittelhessen, die sich in den frühen Morgenstunden aus Gießen, Wetzlar, Marburg und Stadtallendorf auf den Weg in die Domstadt machten. Am gemeinsamen Sammelpunkt der Bezirke Frankfurt und Küste am Hans-Böckler-Platz wartete ein Schiff als Bühne und unterstrich so bildlich die Forderung nach einem Kurswechsel. Dabei hatte der OJA Mittelhessen eine Überraschung bereit. Auf einer Fotowand konnten die Jugendlichen ihre Botschaft schreiben und sich dann zusammen mit dem Pirat auf der Wand ablichten lassen. Die Microphone Mafia und eine Sambagruppe aus dem Saarland heizten dem Platz gut ein und sorgten für gute Stimmung unter den Jugendlichen.

Gegen 13 Uhr setzten sich dann von den drei Sammelpunkten die Demonstrationszüge im Sternmarsch zum Neumarkt zur Hauptkundgebung in Bewegung. Laut und stark zogen die Metallerinnen und Metaller durch die Kölner Innenstadt und unterstrichen die Forderungen der jungen Generation für eine gerechte und sichere Zukunft. Auf der Hauptkundgebung wurde die Charta Junge Generation vorgestellt: Für sichere und gute Arbeit, Vereinbarkeit von Arbeit und Leben, für gerechte Chancen auf Bildung und Ausbildung und für soziale Sicherheit. Genau diese Forderungen betonten Detlef Wetzel und Eric Leiderer in ihren Reden zur Lage der jungen Generation. Zahlreiche weitere Aktionen ließen den Platz fast überkochen.

Danach ging es im großen Demonstrationszug durch die Kölner Innenstadt über den Rhein zum Abschlussfestival in die LANXESSarena. 20000 Jugendliche legten lautstark Köln lahm und machten so ihre Unterstützung für die Forderungen der IGM deutlich. In der Arena rockten Culcha Candela, Revolverheld oder Dolly Gun und sorgten so für einen perfekten Abschluss des Jugendaktionstages. „Ein super Tag in Köln. Wir haben deutlich gemacht, dass wir Jugendliche uns nicht alles gefallen lassen und uns nicht alles egal ist, was um uns rum passiert“, meinte eine Teilnehmerin aus Wetzlar. Zufrieden, aber auch müde machten sich die Mittelhessen gegen 23 Uhr auf dem Heimweg und fuhren in zwei von fast 500 Bussen wieder nach Hause. Das einhellige Fazit auf dem Heimweg: Ein rundum gelungener Tag und Ansporn, für die Forderungen auf eine sichere und faire Arbeit weiter überall zu kämpfen.

 

Auch 2011 viel zu wenige Ausbildungsplätze – Gewerkschaftsjugend sieht regionale Arbeitgeber in der Verantwortung

Auch 2011 viel zu wenige Ausbildungsplätze – Gewerkschaftsjugend sieht regionale Arbeitgeber in der Verantwortung

Mit einer außergewöhnlichen Aktion hatte die Gewerkschaftsjugend am Mittwoch (23. September) auf die Ausbildungssituation in der Region aufmerksam gemacht. Unter dem Ortseingangsschild an der Frankfurter Straße hatten junge Gewerkschafter ein eigenes Ortsschild angebracht. „685 fehlende Ausbildungsplätze“ war darauf zu lesen.

DGB-Jugendbildungsreferentin Ulrike Eifler erklärt den Hintergrund der Aktion: „Wenn man einen oberflächlichen Blick auf die aktuelle Ausbildungsstatistik der Agentur für Arbeit wirft, bekommt man schnell den Eindruck, es ist alles in Butter“. So sei in der Tat die Zahl der Bewerber gesunken und die Zahl der Ausbildungsplätze gestiegen. Am Ende seien von den 2.815 Bewerbern immerhin 2.345 versorgt worden. „Doch die Statistik verschleiert die reale Situation. Bei einem genauen Blick darauf fällt nämlich auf, dass die regionalen Arbeitgeber nur 2.130 Ausbildungsstellen angeboten haben. Von vornherein war also klar, dass 685 Bewerber leer ausgehen werden“, ergänzt Eifler.

Auch der Regionsvorsitzende des DGB Mittelhessen, Ernst Richter, sieht darin ein Problem. „Weniger als die Hälfte der Bewerber, nämlich nur 1.484 junge Menschen, hat tatsächlich einen Ausbildungsplatz bekommen. Alle anderen mussten sich wegen des Ausbildungsmangels nach Alternativen umsehen“. Das seien Schule, Praktika oder Fördermaßnahmen gewesen. „Diese Übergangsmaßnahmen dienen jedoch nur der Bereinigung der Agenturstatistik. Die Jugendlichen werden in Warteschleifen geparkt. Ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen sich dadurch oftmals nicht“, so Richter.

Auch der Jugendsekretär der IG Metall Mittelhessen, Tobias Götz, sieht die Situation kritisch. In seinen Augen sind die Zeiten vorbei, in denen Jugendliche mit 16 von der Schule abgegangen sind und problemlos einen angesehenen Ausbildungsberuf erlernen konnten. Götz: „Wir haben gegenwärtig 904 arbeitslose junge Menschen unter 25 Jahren in der Region. Sie haben entweder keinen Ausbildungsplatz bekommen oder sind nach ihrer Ausbildung nicht übernommen worden“. Für junge Menschen würde schon der Berufseinstieg zu einer prekären und unsicheren Situation. Diese Entwicklung liege auch in der Verantwortung der heimischen Betriebe, so Götz. Eine Lösung könne nur ein auswahlfähiges Angebot an Ausbildungsplätzen sein. „Dazu müssten die Arbeitgeber aber mehr ausbilden und anschließend übernehmen“.

Folienvortrag von Regina Görner

IG Metall geht Fachkräftemangel an

Die IG Metall fordert von den Arbeitgebern, dass die Ausbildungszurückhaltung endlich aufhört. Die Unternehmen müssen aufhören, auf die olympiareifen Mannschaften zu setzen, und auch Jugendlichen, die nicht mit den besten Voraussetzungen aus den Schulen kommen, eine Chance einräumen. Die Bundesagentur kann Jugendliche mit Problemen über ausbildungsbegleitende Hilfen fördern.

Wir über uns

Die IG Metall-Jugend im Bezirk Frankfurt stellt sich vor

Jugend der IG Metall im Bezirk Frankfurt

Als aktive Gewerkschafter/innen mischen wir uns dort ein, wo Interessen von jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Betrieb und in unserer Gesellschaft eine Rolle spielen. Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark!" setzten wir uns für euch im Bezirk ein. [...]

Wir haben ein Recht auf Perspektiven

Operation Übernahme

Eine Kampagne der IG Metall Jugend

Immer mehr jungen Menschen wird der Berufseinstieg verweigert. Ohne Ausbildung, Übernahme und Festanstellung keine Sicherheit. Das muss anders werden. Auszubildende und junge Beschäftigte haben ein Recht auf berufliche Zukunft. Zu fairen Bedingungen — und mit gerechter Bezahlung. Dafür werden wir aktiv.

 

Kurswechsel für ein gutes Leben

Neues Bildungsprogramm 2011

Bildungsarbeit hat im Bezirk Frankfurt einen hohen Stellenwert. Die Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen und die Sicherung einer guten Zukunft für die Menschen in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft sind ohne gewerkschaftliche Bildungsarbeit nicht möglich. Das Bildungsprogramm 2011 bietet Einführungs- und Grundseminare als Basis für betriebs- und gesellschaftsppolitisches Handeln. 

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Anti-Atomkraft-Demos

Anti-Atom-Demos am 28. Mai

Am 28. Mai 2011 finden in 21 deutschen Städten Großdemonstrationen gegen Atomkraft statt. Im Bezirk sind Demonstrationen in Frankfurt, Erfurt, Mainz und Koblenz.

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Spendenaufruf

Katastrophe in Japan

Die IG Metall ruft zur Solidarität auf und bittet um Spenden für die Menschen in Japan. Wir freuen uns über jede Spende und sorgen dafür, dass das Geld die betroffenen Gewerkschafter und ihre Familien erreicht und dort verwendet wird, wo Hilfe am nötigsten ist. Bitte überweisen Sie Ihre Spende für die Menschen in Japan an:

Kontoinhaber: IG Metall
BLZ 500 500 00, Helaba
Kontonummer 1040
Spenden-Stichwort: "Japanspende"

Die IG Metall sammelt das Geld und wird es nach Japan überweisen. Spendenquittungen können nicht ausgestellt werden.

Mehr Informationen: igmetall.de