Ehrungen für 70, 60, 50, 40 und 25 Jahre Mitgliedschaft

Jubilarfeier der IG Metall Mittelhessen

Die IG Metall Mittelhesse ehrte am 12.11. langjährige Mitglieder für 70, 60, 50, 40 und 25 Mitgliedschaft. Wir bedanken uns bei den Kolleginnen und Kollegen für ihre Treue und ihr langjähriges Mitwirken in ihrer Gewerkschaft.

In einem kurzweiligen Nachmittag gingen die Kolleginnen und Kollegen auf eine kleine musikalische und filmische Zeitreise in das Jahr ihres Eintritts. Besonders gefreut haben wir uns über die Möglichkeit, 5 Kollegen für ihre 70jährige Mitgliedschaft ehren zu können! Die IG Metall Mittelhessen wünscht allen Jubilaren weiterhin Gesundheit und bedankt sich für die Teilnahme an dem schönen Nachmittag.

Kolleginnen und Kollegen von Buderus Edelstahl mit dabei

Europäischer Stahlaktionstag in Brüssel

"No Europe without steel" - 15.000 Beschäftigte der europäischen Stahlindustrie sind am 09. November in Brüssel für die Erhaltung und Förderung umweltfreundlicher Stahlproduktion auf die Straße gegangen. Auch die Kolleginnen und Kollegen von Buderus Edelstahl in Wetzlar waren beim Stahl-Aktionstag dabei. Hier könnt ihr die Forderung unterstützen: https://www.netigate.se/a/s.aspx?s=290292X60463014X80512

Neue Plakate zum Thema Arbeitszeit

Man muss auch mal abschalten können

997 Millionen unbezahlte Überstunden haben Beschäftigte hierzulande im Jahr 2015 geleistet. Das ist nicht hinnehmbar. Die Arbeitszeit ist außer Rand und Band.  -  Geleistete Arbeit muss bezahlt werden. Auch gibt es ein Leben nach der Arbeit.

Im Rahmen der Arbeitszeit-Kampagne gibt es dazu jetzt neue Plakatreihen. Schaut Euch die Plakate an und macht die Arbeitszeitfrage im Betrieb sichtbar zum Thema. Plakate gibt es bei der IG Metall Mittelhessen.


Entwurf des Teilhabegesetzes stößt bei der IG Metall Mittelhessen auf Kritik

Schwerbehindertenvertreter verlangen Nachbesserungen

Schwerbehindertenvertreter aus der Region Mittelhessen mit Nils Bolwig, Vorstand der IG Metall (zweiter von links)

Gießen, 20.10.2016 - Was lange währt, wird endlich gut. Diese alte Volksweisheit stimmt aber nicht in jedem Fall. Die Schwerbehindertenvertreter in der IG Metall aus der Region Mittelhessen verlangen nach eingehender Diskussion in der Geschäftsstelle Gießen deutliche Nachbesserungen am geplanten Teilhabegesetz. Was da so alles geplant ist und wie es vor Ort bewertet wird, diskutierten die gewählten Schwerbehindertenvertreter mit Nils Bolwig, Ressort Arbeitsgestaltung und Gesundheitsschutz beim Vorstand der IG Metall in Frankfurt.

Bolwig stellte zu Anfang seines Vortrages die allgemeine Situation schwerbehinderter Menschen in der Arbeitswelt dar. Nach seiner Darstellung müsse die Arbeitswelt barrierefrei gestaltet werden. Schwerbehinderte litten nach wie vor unter Arbeitsmarkt-Barrieren. Und die seien hoch und hätten viele Facetten. Für schwerbehinderte Menschen sei das Risiko arbeitslos zu bleiben oder zu werden, besonders hoch. So seien 2/3 der schwerbehinderten Arbeitslosen auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen.

Die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 65 Jahre benachteilige schwerbehinderte Menschen besonders, so Bolwig weiter. Nur 22,4 Prozent aller Kündigungsschutzverfahren endeten im Erhalt des Arbeitsplatzes. Der deutschen Wirtschaft stellte Nils Bolwig ein schlechtes Zeugnis aus. Die Beschäftigungspflichtquote für schwerbehinderte Menschen werde angesichts der Realität in den Betrieben zur Farce. 26 Prozent oder 39.101 aller Betriebe in Deutschland beschäftigten gar keine schwerbehinderten Menschen. Sie zahlten lieber die Ausgleichsabgabe, was beweise, dass diese von 125 bis 320 Euro zu niedrig sei.

Aus all dem ergäben sich Anforderungen an den Entwurf des Teilhabegesetzes, das am 1.1.2017 in Kraft treten solle. So müsse die Freistellung von Schwerbehindertenvertretungen vereinfacht werden. Der Qualifizierungsanspruch müsse für alle SBV‘en im Gesetz verankert werden. Die Anhörungsrechte der SBV’en müssten verbindlich gestärkt werden. Bolwig verlangte die gesetzliche Verankerung des Grundsatzes: Behinderung dürfe nicht arm machen. Und letztendlich verlangte er die Erhöhung der Ausgleichsabgabe. Es könne nicht länger hingenommen werden, dass sich die Betriebe so einfach und billig von der Verpflichtung freikaufen könnten, schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen

In der von Sachkenntnis geprägten Diskussion machten die Schwerbehindertenvertreter deutlich, dass man sich als Metaller in guter Gesellschaft bei der Forderung der Nachbesserung des Bundesteilhabegesetzes befinde. Selbst der Bundesrat habe um Nachbesserungen verbindlicher Beteiligungsrechte für Schwerbehindertenvertretungen im September gebeten.

Wie sage man so schön: Das geplante Gesetz ginge zwar in die richtige Richtung, es seien aber noch Nachbesserungen notwendig, so Nils Bolwig abschließend. Dem schlossen sich ausnahmslos alle anwesenden Schwerbehindertenvertreter an.

Belegschaft kämpft für Tarifverträge

Arbeitgeber verteilt Beruhigungspillen

"Alle Räder stehen still . . ."

Niederweimar, den 20.04.2016 - Rund 40 Mitarbeiter/innen unterstützt von ca. 20 solidarischen Betriebsräten aus der Region zogen vom Kreisel Niederweimar über die Bundesstraße nach Wenkbach vor das Firmengelände und legten damit den Verkehr lahm. Um den Reißverschlusshersteller YKK Deutschland, Werk Wenkbach, zur Rückkehr in die Tarifbindung zu bewegen trugen sie ihre Forderungen auf die Straße.

YKK war zum 01.12.2015 von der Vollmitgliedschaft des Arbeitgeberverbandes in die sogenannte o.T.-Mitgliedschaft (ohne Tarifbindung) gewechselt. Dies hatte zur Folge, dass der Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie für die rund 160 Beschäftigten in Wenkbach nicht mehr gilt. Sie haben mangels Tarifbindung keinen Rechtsanspruch auf die 150 € Einmalzahlung, die 2,8 Prozent Entgelterhöhung ab 01. Juli 2016 und die 2,0 Prozent Entgelterhöhung 01. April 2017.

Die von Geschäftsführer Hiroyasu Ishizalki angekündigte Entgelterhöhung auf freiwilliger Basis wiesen die Demonstranten als allzu durchsichtiges Täuschungsmanöver und Beruhigungspille zurück. Gleichwohl betrachte man die angekündigte Erhöhung in Höhe der 1. Stufe des Tarifabschlusses schon als Erfolg der vergangenen Aktionen und Aktivitäten bis hin zum Warnstreik.

Ohne unsere Aktionen hätte der gar nichts oder auf jeden Fall weniger bezahlt, war man sich einig. „Wir bestehen auf unseren tariflichen Rechten. Ohne Tarif geht gar nichts. Wir geben keine Ruhe, bis wir die volle Tarifbindung der Metall- und Elektroindustrie wieder erreicht haben.“

Sommerfest am 8. Juli 2016 in Kleinlinden

IG Metall wird 125 Jahre

Die IG Metall wird 125 Jahre alt. Ein Grund zum Feiern! Die IG Metall Mittelhessen ladet euch am 8. Juli 2016 ab 13 Uhr ins Bürgerhaus Kleinlinden herzlich ein, um gemeinsam auf dieses Jubiläum anzustoßen. Als Programm haben wir folgendes vorbereitet:

13 Uhr          Imbiss

14 Uhr          Vortrag Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall

14:30 Uhr     Gemütliches Beisammensein mit der Band, Zauberer, Kaffee und Kuchen, Verlosung, und und und...

 

Wir bitten bis zum 5. Juli bei Regina Meißner (Regina.meissner(at)igmetall.de; Tel.: 0641 93217 17) um eine kurze Rückmeldung, wenn ihr aufs Sommerfest kommt, damit wir besser planen können.

Tarifergebnis in der Metall- und Elektroindustrie 2016

Das Tarifergebnis für die Metall- und Elektroindustrie 2016 ist da. In zwei Stufen gibt es 2,8 % und 2 % mehr Entgelt und Ausbildungsvergütungen. Nähere Informationen gibt es unter folgendem Link:

Demonstration vor dem Arbeitgeberverband in Wetzlar

350 Kolleginnen und Kollegen demonstrierten am 12. Mai vor dem Gebäude des Arbeitgeberverbands in Wetzlar für 5% mehr Entgelt in der Metall- und Elektroindustrie, um Druck für die Verhandlungen aufzubauen.

Warnstreik bei Fritz Winter und Dexion in Laubach

70 Kolleginnen und Kollegen von Fritz Winter und Dexion beteiligten sich an der Aktion in Laubach für die Forderung von 5% mehr Entgelt.

Demonstration durch Gießen

Am 11. Mai gingen ruund 450 Kolleginnen und Kollegen von Abicor Binzel, Berkenhoff, Bosch TT, Tucker, Weiss Umwelttechnik und von Schunk in Gießen auf die Straße, um die Blockade bei den Arbeitgebern bei den Tarifverhandlungen zu lösen.

2. Warnstreikrunde in Stadtallendorf

Zum zweiten Mal gingen die Kolleginnen und Kollegen von Fritz Winter und Federal Mogul in Stadtallendorf in der diesjährigen Tarifrunde auf die Straße, um der Forderung nach 5% mehr Entgelt Nachdruck zu verleihen.

Warnstreik und Demonstration bei Bosch TT in Lollar

Rund 300 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich ebenfalls am 09. Mai beim Warnstreik und der Demonstration durch Lollar und unterstrichen die Forderungen nach 5% mehr Entgelt für 12 Monate.

WIR für mehr bei Weiss Umwelttechnik in Lindenstruth

Die Kolleginnen und Kollegen von Weiss Umwelttechnik in Lindenstruth gingen für die Forderung von 5% mehr Entgelt am 09. Mai auf die Straße, um wieder Bewegung in die Verhandlungen zu bringen.

Demonstration und Warnstreik in Homberg

In Homberg gingen am 04. Mai die Kolleginnen und Kollegen von Kamax, Sell und Samson auf die Straße und setzten ein starkes Zeichen für die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie.

Demonstration und Warnstreik in Stadtallendorf

Trotz starkem Regen demonstrierten die Kolleginnen und Kollegen von Fritz Winter und Federal Mogul am 03. Mai in Stadtallendorf für 5% mehr Entgelt in der Metall- und Elektroindustrie.

Auftakt der Warnstreiks in Mittelhessen bei Mahle

190 Kolleginnen und Kollegen von Mahle haben am 29. und 30. April mit ihrem Warnstreik und Demonstration ein deutliches Zeichen gesetzt, was sie von dem bisherigen Angebot der Arbeitgeber halten: NIX!

Das war ein gelungener Warnstreikauftakt für die Tarifrunde 2016. Weitere Aktionen werden folgen, um die Arbeitgeber wieder zurück an den Verhandlungstisch zu bewegen. WIR für 5%.

1. Warnstreik bei YKK in Wenkbach für Tarifbindung

Gähnend leere Hallen, die Belegschaft draußen vor dem Tor

Selbstbewusst gute Stimmung trotz einiger Schauer

Alle waren begeistert, nur der Personalchef nicht. Mit einer solchen Teilnahme am 1. Warnstreik bei YKK Deutschland GmbH, Werk Wenkbach hatte keiner gerechnet. Fast alle Belegschaftsmitglieder beteiligten sich am Warnstreik und waren dem Aufruf der IG Metall gefolgt. Um 11.30 Uhr legte die Frühschicht die Arbeit nieder und zog vors Werkstor. Die Spätschicht löste die Streikenden nach 2 Stunden Warnstreik ab. Sie hinterließen gähnend leere Hallen, die Produktion stand still. Die Belegschaft stand draußen vor dem Tor.

Mit dieser eindrucksvollen und beeindruckenden Arbeitskampfmaßnahme demonstrierten die ca. 90 Streikenden, dass sie die Tarifflucht des Arbeitgebers auf keinen Fall widerspruchslos hinnehmen werden. YKK Deutschland GmbH, Werk Wenkbach war zum 01.12.2015 von der Vollmitgliedschaft mit Tarifbindung in die sogenannte o.T.-Mitgliedschaft (ohne Tarifbindung) gewechselt und hatte damit einen jahrzehntelangen Konsens zwischen den Arbeitnehmern und der Firma ohne Not aufgekündigt.

Dieser hätte, wenn er denn Wirklichkeit würde, gravierende Folgen für die bei dem Reißverschlusshersteller beschäftigten Arbeitnehmer. Schon dieses Jahr stünde ihnen keine tarifliche Lohnerhöhung mehr zu. Kein Wunder, dass in der Belegschaft Unruhe, Ärger und auch Zorn über das Verhalten ihres Arbeitgebers herrscht. Das sehe man auch an der Warnstreikbeteiligung, so Ferdinand Hareter von der IG Metall Mittelhessen.

Eine Tarifverhandlung am letzten Montag war ergebnislos abgebrochen worden, weil der extra aus Mainhausen angereiste Geschäftsführer, Hiroyasu Ishizaki, gar nicht verhandeln wollte. Er forderte Kostensenkung bis auf das Niveau von Ägypten. Ansonsten drohte er unverhohlen mit Werksschließung. Die andauernde Forderung nach niedrigeren Löhnen in Wenkbach kommentierte der Betriebsratsvorsitzende Reiner Ruse mit den Worten: „Mit einem Lohn auf dem Niveau von Ägypten kann man in Deutschland nicht existieren. Wir werden deshalb um unsere Tarife kämpfen. Tarife sind Mindeststandards und nicht irgendwelche Boni.“

Die IG Metall forderte den Arbeitgeber YKK Deutschland GmbH zu Tarifverhandlungen auf. „Aber nur, wenn dieser auch wirklich verhandeln will und nicht nur 2 Stunden Kostensenkungsarien singt", so Hareter weiter. Der erste Warnstreik in Wenkbach habe gezeigt, dass die Belegschaft nicht mit Belieben mit sich umspringen lasse. Hareter kündigte gemeinsam mit der betrieblichen Tarifkommission weitere spontane und phantasievolle Aktionen an. Das alles könne sich der Arbeitgeber ersparen, wenn er sofort wieder in den Tarif zurückkehren würde.

400 Kolleginnen und Kollegen beteiligen sich in Wetzlar am bundesweiten Aktionstag

"Stahl ist Zukunft"

Stahl ist Zukunft. Unter diesem Motto beteiligten sich 400 Kolleginnen und Kollegen am 11. April in Wetzlar beim bundesweiten Aktionstag für die Zukunft der Stahlproduktion in Deutschland. Unterstützt wurden die Beschäftigten von Buderus Edelstahl von Kolleginnen und Kollegen anderer Betriebe in Mittelhessen.

Der Protest richtete sich gegen die geplante Reform und Verschärfung des Emissionshandels in der Europäischen Union und gegen Billigimporte aus China, bei deren Produktion weit mehr Kohlenstoffdioxid ausgestoßen wird, als in deutschen Stahlwerken.

 

Nähere Informationen gibt es hier:

Stefan Sachs und Ralf Baum wiedergewählt

Konstituierende Delegiertenversammlung

Am 9. April fand die konstituierende Mitgliederversammlung der IG Metall Mittelhessen im Bürgerhaus Kleinlinden statt. Auf dem Programm standen die Wahlen des ersten und zweiten Bevollmächtigten, des Ortsvorstands und von Tarifkommissionen in der Metall- und Elektroindustrie, der eisenschaffenden Industrie und im Handwerk.

Stefan Sachs wurde dabei als erster Bevollmächtigter und Kassier mit 96,4% der Stimmen im Amt bestätigt. Ralf Baum wurde mit 92,7% der Stimmen ebenfalls im Amt als zweiter, ehrenamtlicher Bevollmächtigter bestätigt. Im neuen Ortsvorstand sind folgende Kolleginnen und Kollegen gewählt: Acer, Nizamettin (Dexion); Arslan, Ali (Bosch TT); Baumann, Rudi (Bedea Berkenhoff & Drebes); Coladangelo, Pietro (Schunk); Füller, Siegfried (Rentner); Geisel, Manfred (Kamax); Görge, Winfried (Federal Mogul Deva); Hilberg, Martin (Tucker); Jung, Christoph (Buderus Edelstahl); Kohlhauer, Joachim (Pfeiffer Vacuum); Kozak, Danuta (Berkenhoff); Lanio, Waltraud (Küster); Nitschkowski, Klaus (Fritz Winter); Pitters, Samuel (Voestalpine BWG); Schäfer, Hans-Peter (Schunk); Schmidt, Rolf (Buderus Edelstahl); Schön, Katja (Bosch TT).

Wir gratulieren den gewählten Kolleginnen und Kollegen und wünschen viel Erfolg für die nächsten vier Jahre. Außerdem möchten wir uns an dieser Stelle bei den Kolleginnen und Kollegen bedanken, die in den letzten Jahren mit ihrem Engagement und ihrer Arbeit in der IG Metall Mittelhessen mitgewirkt haben.

60 Kolleginnen und Kollegen aus Mittelhessen in Koblenz

Erster Verhandlungstag Tarifrunde 2016 Metall- und Elektroindustrie

Rund 1.500 Metallerinnen und Metaller aus den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind am Mittwochvormittag in Koblenz für die Tarifforderung nach fünf Prozent mehr Geld auf die Straße gegangen. Mit dabei waren auch 60 Kolleginnen und Kollegen aus Mittelhessen, die mit einem Transparent und einem Redebeitrag auf die Tarifflucht von YKK aufmerksam machten.

Nach zwei Stunden wurde die Verhandlung ohne Annäherung vertagt. "Fünf Prozent mehr Entgelt und Ausbildungsvergütung - das ist eine ebenso vernünftige wie gerechtfertigte Forderung", sagte Bezirksleiter Jörg Köhlinger. "Die wirtschaftliche Situation ist sehr stabil. Es geht den meisten Unternehmen gut, einige veröffentlichen ja gerade hervorragende Bilanzen."

Jetzt gilt es, den Schwung vom ersten Verhandlungstag für eine gute Tarifrunde 2016 mit in die Betriebe zu nehmen! Weitere Informationen zum Verhandlungsauftakt findet ihr hier:

Den Lauf für Tarifverträge letzten Samstag in Wenkbach haben folgende Teams gewonnen. Von links nach rechts stehend: 2. Sieger – Team Fritz Winter Eisengießerei Stadtallendorf, Metin Bal, Engin Malakcioglu und Georg Genich; 1. Sieger - Team YKK Deutschland, Werk Wenkbach, Maximilian Peppler, Gülay Alper und Markus Leschner; 3. Sieger – Team DGB Mittelhessen und KAMAX Tools GmbH & Co. KG, Homberg, Ulf Immelt, Tanja Wöhr und Uwe Bräuning. Von links nach rechts sitzend: Uwe Kahl, Betriebsratsvorsitzender YKK Deutschland, Mainhausen und Reiner Ruse, Betriebsratsvorsitzender YKK Deutschland, Werk Wenkbach.

An dem Lauf für Tarifverträge beteiligten sich Betriebsräte der Firmen: YKK Deutschland, Werk Wenkbach; Fritz Winter Eisengießerei, Stadtallendorf; CSL Behring, Marburg; Hessische Schraubenfabrik, Marburg; Oberhessische Presse, Marburg; Universitätsklinikum Marburg; Federal Mogul, Stadtallendorf; KAMAX Tools, Homberg; Mahle, Wölfersheim; Dexion, Laubach; Pfeiffer Vacuum, Aßlar; Bosch Thermotechnik, Lollar; Duktus Röhrenwerke, Wetzlar; DGB Mittelhessen.

Der Lauf für Tarifverträge gehört zu den vielfältigen und phantasievollen Aktionen, die Betriebsrat, betriebliche Tarifkommission und IG Metall Mittelhessen planen und durchführen, um den Arbeitgeber YKK Deutschland GmbH, Werk Wenkbach zu veranlassen, die Tarifbindung für die 160 Beschäftigten wieder herzustellen.

Bekanntlich war der oberhessische Reißverschlusshersteller zum 01.12.2015 in die sogenannte O.T.-Mitgliedschaft gewechselt. Der Lauf für Tarifverträge hat allen Teilnehmern Spaß gemacht. Die beteiligten Betriebsräte und viele andere wünschten der Belegschaft und dem Betriebsrat der YKK Deutschland GmbH viel Erfolg in ihrem Kampf um die Tarifverträge, erklärten ihre Solidarität mit den Beschäftigten und sagten ihre Unterstützung zu, wenn es nötig sein sollte. Vor allem aber: Jetzt ist es überall bekannt, dass YKK Deutschland aus der Tarifbindung ausgestiegen ist. Wir bleiben dabei: Tarifflucht ist unfair und unsozial

Der Reinerlös der Veranstaltung soll an den Verein krebskranker Kinder in Gießen gespendet werden. Die Gewinner erhöhten die Summe, indem sie spontan ihre Preise spendeten. Vielen Dank.

Die Geschäftsstelle Mittelhessen

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